Das ELCA-Projekt stärkt den internationalen Dialog zum Klimaschutz durch akademische Besuche in Asien, den Vereinigten Staaten und Europa
Published: 30.03.2026 Reading time: 2 Minuten Sdílet: Sdílet článekZwischen dem 7. Februar und dem 5. März 2026 führten die rumänischen Vertreter der Initiative ELCA – Empowering Local Climate Action (EUKI) eine Reihe von akademischen und Vernetzungsbesuchen in Südkorea, Japan, den Vereinigten Staaten von Amerika und Ungarn durch. Ziel war es, die internationale Zusammenarbeit sowie den Wissensaustausch in den Bereichen Klimaschutz, naturbasierte Lösungen und die Einbindung von Gemeinschaften in die Klimagovernance zu stärken.

Die Delegation bestand aus Dr. Rareș Hălbac-Cotoară-Zamfir, Direktor des Zentrums zur Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen an der Politehnica University Timișoara (UPT) – einer im Rahmen des ELCA-Projekts geschaffenen Struktur – sowie Cristina Hălbac-Cotoară-Zamfir, Psychologin und Mitarbeiterin derselben Einrichtung.
Die Besuche fanden an renommierten akademischen und Forschungseinrichtungen statt, darunter die Kyung Hee University (Seoul), das Research Institute for Humanity and Nature – RIHN (Kyoto), das Massachusetts Institute of Technology – MIT (Boston) sowie die International Water Resources Association (IWRA) (Hawaii).
Die Gespräche boten zudem die Gelegenheit, den ELCA-Ansatz zur Stärkung lokaler Klimaschutzmaßnahmen vorzustellen, einschließlich Instrumenten und Praktiken zur Unterstützung lokaler Behörden, Gemeinschaften und weiterer relevanter Akteure bei der Entwicklung von Initiativen zur Minderung des Klimawandels.
Ein zentrales Element des Austauschs war die Rolle naturbasierter Lösungen sowie grüner und blauer Infrastruktur bei der Abschwächung des Klimawandels, ebenso wie die Bedeutung der Integration sozialer und verhaltensbezogener Perspektiven in die Klimapolitik. Die Teilnehmenden untersuchten, wie Beiträge der Psychologie, anderer Sozialwissenschaften sowie der Kommunikationswissenschaften Verhaltensänderungen fördern, das Engagement der Gemeinschaft stärken und Entscheidungsprozesse im Bereich des Klimaschutzes verbessern können.
Die Gespräche eröffneten darüber hinaus neue Perspektiven für zukünftige Kooperationen zwischen europäischen und internationalen Forschungsnetzwerken, darunter gemeinsame Forschungsinitiativen, wissenschaftliche Publikationen, Workshops sowie akademische Mobilitätsprogramme zu Themen wie Klimaresilienz, nachhaltiges Wasser- und Energiemanagement und inklusive Governance-Ansätze.
Durch die Förderung dieses internationalen Dialogs erweitert das ELCA-Projekt – auch über sein geplantes Ende im März 2026 hinaus – über das Zentrum zur Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen an der Politehnica University Timișoara weiterhin sein Netzwerk an Partnern und Wissensressourcen. Dadurch werden die Verbindungen zwischen Forschung, öffentlicher Politik und Gesellschaft gestärkt und die Entwicklung gemeinschaftlicher Lösungen für die globalen Herausforderungen des Klimawandels vorangetrieben. Dies zeigt, dass das ELCA-Projekt an der UPT eine starke und nachhaltige Struktur geschaffen hat, die die im Rahmen dieses Projekts angestoßenen Initiativen auch in den kommenden Jahren fortführen wird.